Kapha hat ein Imageproblem!!!

Und genau deshalb braucht es jetzt die Rückkehr von Kapha in Balance.

Kapha gilt bislang als das Dosha der Schwere.

Der Gemütlichkeit.

Der Trägheit.

Als das Dosha der Sofakissen, der zweiten Portion Nachtisch und der inneren Stimme, die mit großer Überzeugung sagt: morgen.

In einer Welt, die Schnelligkeit feiert, wirkt Kapha wie ein Fehler.

Wie etwas, das „nicht mehr zeitgemäß“ ist.

Zu langsam.

Zu ruhig.

Zu satt.

Doch das ist das große Missverständnis, denn ohne Kapha gäbe es kein Leben:

Keine Zellen.

Keine Knochen.

Kein Immunsystem.

Keine Erdung.

Keine Umarmung, die wirklich hält.

Keine Suppe, die nicht nur nährt, sondern beruhigt.

Kapha ist nicht das Problem.

Kapha ist das Fundament.

Wenn Fülle missverstanden wird

Kapha steht für Fülle.

Für Substanz.

Für das, was bleibt, wenn der erste Impuls verpufft ist.

Doch in unserer aktuellen Schieflage wurde Fülle mit dem Rennen nach Mehr verwechselt.

Mehr Besitz.

Mehr Sicherheit.

Mehr Leistung.

Mehr Kontrolle.

Kapha wollte nie anhäufen.

Kapha wollte versorgen, ohne zu beschweren.

Wenn diese innere Versorgung fehlt, beginnt Kapha zu kompensieren.

Dann sammelt es:

  • Dinge
  • Beziehungen, die längst keine Nahrung mehr sind
  • Projekte, die nie enden
  • Gedanken, die schwer im Körper liegen
  • Macht und Kontrolle

Kapha im Übermaß ist nicht faul.Es ist verunsichert.

Es ist eine Speisekammer voller Vorräte –

aber ohne frische Luft, ohne Prana. Wie hochverarbeitete Lebensmittel, sie sehen gut aus, es steckt aber keine Energie mehr drin. Fülle ohne Kraft.

Das kollektive Kapha-Übermaß

Was wir gesellschaftlich erleben, ist kein Zeichen des Erblühens.

Es ist ein Zeichen von Kapha-Übermaß..

Das permanente Rennen nach Wachstum, Optimierung und Absicherung ist keine Stärke, es sind die Anzeichen von Zerfall.

Es ist Angst im Kapha-Gewand.

Und irgendwann passiert das Unvermeidliche:

Die Fülle trägt nicht mehr, weilsie zu schwer und zu viel ist. Die Kraft wird zugeschüttet.

Strukturen brechen.

Sicherheiten wanken.

Der Körper wird müde.

Die Seele schwer.

Kapha reagiert darauf zuerst gekränkt:

Ich habe doch alles richtig gemacht. Ich habe gesammelt. Festgehalten. Gesichert.

Doch der Mangel ist kein Feind.Er ist ein Hinweis.

Kapha wurde nie gemacht, um Leere auszufüllen, sondern um Raum zu halten

Kapha ist nicht dafür da, innere Leere zuzuschütten.

Seine Aufgabe ist es, Raum zu halten, damit Leben fließen kann und sich füllt, mit Kraft und Energie, mit Shakti!

Und hier beginnt der Teil, der so selten erzählt wird.

Meine Liebeserklärung an die Kapha-Shakti

Kapha ist nicht nur Materie.

Kapha ist vorallem Shakti.

Shakti ist die lebendige, schöpferische Kraft, die Form annimmt.

Und Kapha ist die Form, in der Liebe wohnen kann.

Kapha-Shakti ist:

  • die Geduld, Wachstum zuzulassen und andere Welten und Ansichten zu erlauben
  • die Fähigkeit, zu nähren, ohne zu besitzen
  • die Kraft, Prozesse auszuhalten, ohne sie zu kontrollieren
  • die Liebe, die nicht ständig etwas beweisen muss

Kapha in Balance ist nicht schwer.

Es ist still, kraftvoll und ruhend .

Es sagt nicht: Ich brauche mehr.

Es sagt: Es ist genug da.

Diese Qualität ist heute radikal.

Und heilsam.

Frieden fühlt sich langweilig an – und genau das ist seine Medizin

Kapha-Balance ist nicht spektakulär.

Sie postet keine Morgenroutinen.

Sie schreit nicht „Transformation“.

Sie sitzt da.

Atmet.

Kocht Suppe.

Und bleibt in Ruhe.

Für unser vata-lastiges Zeitalter fühlt sich das verdächtig an.

Zu ruhig.

Zu wenig Drama.

Zu wenig Bewegung.

Zu wenig Sound.

Zu wenig Chaos .

Doch genau hier liegt die Heilung.

Einklang und innerer Frieden ist Kapha-Shakti in Reinform.

Es entsteht, wenn nichts mehr kompensiert werden muss.

Warum ein Kapha-Detox im Frühling kein Verzicht ist

Gerade die Zeit von März bis Anfang Mai , wenn das erste Grün sprießt ruft es nach Kapha-Balance.

Nicht nach radikalen Programmen.

Nicht nach Selbstoptimierung.

Sondern nach Entlastung nach dem Kapha sammelnden Winter( hier wird es gebraucht, um die Wurzeln zu stärken und neues Leben vorzubereiten,wie in der Natur )

Das Ayurveda Detox Retreat vom 18.–22. März ist kein Handeln gegen den Körper und die Natur, sondern ein Zusammenspiel von beidem, um die eigene Kraft und Immunität ins Fließen zu bringen..

Durch:

  • sanfte, kapha-ausgleichende Ernährung
  • Bewegung, die aktiviert statt erschöpft
  • Meditation, die nicht antreibt, sondern klärt
  • Rituale, die Raum schaffen – körperlich & emotional

Detox heißt hier:

Loslassen, um wieder mit Kraft zu fließen. In sich selbst und im Leben

Kapha in Balance: eine neue Form von Wohlstand und Ausstrahlung

Diese neue Kapha-Qualität zeigt sich leise:

  • weniger Besitz, mehr Bedeutung
  • weniger Ablenkung, mehr Präsenz
  • weniger „Ich muss“, mehr „Ich bin da“

Kapha-Shakti erschafft keinen Überfluss, der erschlägt und verschüttet.

Sie erschafft einen Boden, der trägt und zwar jeden und alles. Dein Inneres strahlt nach Außen.

Und ja – das fühlt sich unspektakulär an.

Aber genau darin liegt die Erfüllung, die nicht erschöpft, sondern nährt.

Eine Einladung

Dieses Retreat ist für dich, wenn du spürst:

Ich will nicht schneller werden. Ich will reinigen und wieder aus dem Inneren strahlen.

Kapha ist nicht träge.

Kapha ist reif, wenn wir ihm erlauben aus Vertrauen zu wirken.

Vielleicht ist Frieden nichts anderes als Kapha,

das endlich aufhören durfte, sich zu rechtfertigen und einfach im Genug ist.

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